Welchem Wirtschaftsbereich hat die EU nicht geschadet?

Nachdem ich, liebe Freunde, am gestrigen Tag in der Unzensuriert gelesen habe, dass der Sozialminister Hundsdorffer den Trafikanten zur Klage rät, ich meine anstatt darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei um Behindertenarbeitsplätze handelt und ein Machtwort zu sprechen, habe ich mich begonnen zu fragen, was denn nun eigentlich die EU noch nicht kaputt gemacht hat.

Durch die Tatsache, dass Österreich mit der NATO ein Abkommen über den „gegenseitigen Schutz“ getroffen hat, was defakto bedeutet, wenn Österreich Probleme hat rückt hier die NATO ein, ist das österreichische Bundesheer überflüssig geworden und erhält keinen finanziellen Zuschuss mehr.

Ganz im Gegenteil, man hat es vor einigen Jahren durch eine Volksabstimmung pro oder contra Präsenzdienst, also pro oder contra allgemeine Landesverteidigung sogar versucht es abzuschaffen. Das bedeutet aber auch, dass unsere Waffenindustrie wie Steyr immer weiter ins hintertreffen gerät.

Durch die Tatsache, dass man den Gastwirten im Bereich des Nichtraucherschutzes immer wieder neuerliche Auflagen auferlegt, hat man inzwischen den Grossteil der Gastronomiebetriebe an den Rand des Ruins geführt. Erst zwang man sie Nichtraucherräume zu bauen um dann nach dem Umbau darauf hinzuweisen: Der Weg zur Toilette muss aber auch Rauchfrei sein. Nun ja. Heute versucht man den Menschen schon das Rauchen auf ihrem eigenen Balkon und in den eigenen vier Wänden zu verbieten. Nichtraucherschutz, nicht aber Behindertenschutz.

Die Bauindustrie hat man geschwächt, indem man den billigeren Baufirmen aus dem umliegenden Staaten, wie Tschechien, Slowakei und Ungarn das Recht gab hier in Österreich zu agieren, die Steuern allerdings dann wieder in ihren Ländern abzuführen.

Den Tierhandel hat man geschwächt, indem man den Tiergeschäften verbot Hunde zu führen, gleichzeitig aber die Forderung aufstellte, man solle doch einem Goldfisch zumindest zwei Kubikmeter Wasser können.

Der Reisebranche hat man geschadet, indem man ihnen zwar den Nahreiseverkehr durch das Schengenabkommen erleichterte, gleichzeitig aber die Fernreisen durch eine Kaufkraftschwächung uninteressanter machte, ja letztendlich über das österreichische Reisebüro Billigreisen in die EU anbot.

Dem Lebensmittelhandel hat man geschadet, indem man die österreichischen Unternehmen an deutsche Konzerne verkaufte, die nunmehr die in Deutschland nicht absetzbaren Produkte hier in Österreich anbieten.

Die Logistikkosten haben letztlich dann ihr übriges getan. Ein Wirtschaftsbereich der zugelegt hätte, der Transport, hätte man sich nicht entschlossen die Bahnkosten zu erhöhen und eine Autobahnmaut (Vignette) einzuführen.

Dem Rest der Wirtschaft hat man geschadet, indem man mit dem ESM Frankreich, Irland, Griechenland, uva. half, die Steuern erhöhte und so das Geld aus dem Land trieb.

Bleiben noch die Medien: Nun denen hat man die Glaubwürdigkeit genommen, indem man sie auf einen apa/red Journalismus einschwor.

Ich könnte also fragen: Welchen Wirtschaftsbetrieb hat die EU bisher eigentlich nicht geschadet?

Oder sollte ich vielmehr fragen: Warum lässt unsere Regierung dies eigentlich zu?

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