Wohin soll das führen? Der Weg zum Reich Gottes

Ganz ehrlich, Freunde, eigentlich frage ich mich jeden Tag wieder, wenn ich mit Christen aller Konfessionen rede, warum ich jedes Mal gefragt werde, welcher christlichen Konfession ich eigentlich angehöre.

Sollte nämlich mein Gegenüber den christlichen Glauben verstanden haben, so sollte genau diese Frage gleichgültig sein, weil ja die Nächstenliebe nicht davon abhängt, welcher christlichen Konfession wir angehören. Ja, weil die Nächstenliebe für alle Menschen gilt.

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinenNächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).

Es zeigt nur wie schwierig es doch eigentlich werden wird Frieden zwischen den Menschen zu stiften, so wie dies Matthäus 5,9 vorschlägt, wenn wir es schon nicht einmal schaffen, sich in christlicher Nächstenliebe zu begegnen.

Mt. 5,9
Selig sind die Friedenstifter, denn sie werden Kinder Gottes heissen.

Was aber sollte uns dazu berechtigen uns Kinder Gottes zu nennen, wenn wir es schon nicht einmal schaffen unseren christlichen Mitbrüdern und Mitschwestern vorurteilsfrei zu begegnen.

Die Aufgabe des Predigers des Reiches Gottes kann es also eigentlich nur sein, die Mitbrüder und -schwestern immer wieder an die Nächstenliebe zu erinnern und darauf aufmerksam zu machen, dass man miteinander sicher leichter lebt, als gegeneinander.

Bleibt nur die Frage ob und wann wir dies wirklich verstehen.

Denn: Gerade dann beginnt das Reich Gottes auch auf dieser Welt.Ja gerade dann gilt:

Mt 6,10
Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Amen.

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