Glaubensverwirrungen: Kein Tag ohne Zwischenfall

Ganz ehrlich, Freunde, manchmal da gibt es Tage, an denen tut man sich wirklich schwer noch in Nächstenliebe zu bleiben. Zu respektieren: Ja Jesus hat die Nächstenliebe zu einem jeden Menschen gelehrt. Auch denen, die wir ganz offensichtlich nicht verstehen.

„Nächstenliebe ist mehr als Toleranz“, hat mir gestern jemand geschrieben und ich hab mir dabei gedacht: „Sicherlich, Nächstenliebe ist deutlich mehr, als nur den Anderen zu tolerieren, aktive Hilfe zum Beispiel, aber“:

Mt 25,45
Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Ganz ehrlich, was soll man sich an Tagen wie dem gestrigen, an welchem ein ganzer Verlag dem Erdboden gleich gemacht wird, Journalisten erschossen werden nur weil sie sich getraut haben eine andere Religion zu kritisieren, anderes denken als: Bleiben wir wenigstens tolerant.

Denn würden alle Menschen die Meinung des Anderen wenigstens tolerieren, wie gesagt von einer Akzeptanz kann ja sowieso keine Rede sein, dann könnte man das Schlimmste vielleicht verhindern. Verhindern das sich Kinder unseres Vaters Jachwe gegenseitig in einem Krieg ermorden.

2.Mose 20,13
Du sollst nicht töten.

Während nämlich in Paris ein Verlag nur deshalb gestürmt wurde, weil er sich getraut hatte, einen anderen Glauben zu kritisieren, standen in Deutschland die Mitglieder der PRO NRW auf den Strassen um ein Verbot der Salafisten und deren Hilfswerke einzufordern. Der Hilfswerke, weil diese laut PRO NRW die IS finanziell unterstützen würden.

Es ist also Krieg, kein Glaubenskrieg, weil diejenigen die den Krieg führen wohl nur schwer als Gläubige zu bezeichnen sind, dazu fehlt den Kriegern des Islams das Verständnis für Sure 5.68:

Sure 5.68
„Sprich: „“O Leute der Schrift, ihr fußt auf nichts, ehe ihr nicht die Thora und das Evangelium und das in die Tat umsetzt, was von eurem Herrn zu euch herabgesandt wurde.““ Aber gewiß, das, was von deinem Herrn zu dir herabgesandt wurde, wird viele von ihnen in ihrem Aufruhr und Unglauben bestärken. Darum betrübe dich nicht über die ungläubigen Leute.“

während es den christlichen Streitern wiederum am Verständnis des Evangeliums mangelt:

Lk 10,27
Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinenNächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).

aber ein Krieg. Ein Krieg, der so wie die meisten wieder einmal im Sinne Mt. 6,24 geführt wird:

Mt 6,24
Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Ja, Ja, dem Zweiteren.

Wie also Liebe fordern, wenn wieder einmal der Mammon regiert. Was bleibt ist die Hoffnung auf Toleranz!

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Eine Antwort zu Glaubensverwirrungen: Kein Tag ohne Zwischenfall

  1. Norbert Huber schreibt:

    Doch, es herrscht Glaubenskrieg. Zumindest in den Herzen dieser Menschen. Ihr eigener Zwiespalt bedrängt sie diese Gräueltaten zu tun, die sie tun. Deshalb ist es wenn auch aus Sicht des Westens völlig nachvollziehbar, dennoch absolut müßig, Toleranz zu fordern. Weil diese von denen einfach nicht aufgebracht werden, kann, die so zerrissen sind. Immer deutlicher wird für mich klar, wie widersprüchlich der Koran ist. Einerseits, wie Du sagst, Jesus als Messias anerkennend, andererseits alle Andersgläubigen als Götzendiener verstehen deren Tod gefordert wird. Die Widersprüche lassen sich nicht auflösen. Es können nicht Liebe und Hass gleichzeitig existieren in des Menschen Herz. Es kann nur die Annahme Jesus als den Erlöser helfen, der da die Liebe zu den Feinden lebte und predigte. Es kann nur das Abwenden von dieser Religion die keine ist, helfen, denn das ist die Nachfolge Jesus, die ja mit der Todesstrafe bedroht ist von den Menschen in der islamischen Welt.

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