Dem Herrn in Demut dienen

Womit wir bei einem wirklich wichtigen Thema angelangt wären:

Was eigentlich ist Demut.

Die Bibel bietet hierzu nämlich eine sehr klare Diskrepanz an: Auf der einen Seite sollen wir demütig sein, auf der anderen Seite aber, das Licht nicht unter den Scheffel stellen.

Lukas 11, 33 (Schlachter 2000):
Niemand aber zündet ein Licht an und setzt es an einen verborgenen Ort, auch nicht unter den Scheffel [b], sondern auf den Leuchter, damit die Hereinkommenden den Schein sehen.

Es ist also in keinster Weise gesagt, dass wir das, was wir tun verheimlichen sollten. Sondern vielmehr, dass wir eine besondere innere Geisteshaltung haben sollten, wenn wir es tun:

Philipper 2, 3 (Schlachter 2000):
Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.

Klar wird es, was Demut wirklich bedeutet, wenn wir Epheser 4,2 lesen:

Epheser 4, 2 (Schlachter 2000):
indem ihr mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut einander in Liebe ertragt

Wie so häufig geht es bei der Demut letztlich wiederum um die Einstellung zu Gott und dem Menschen. Um die Einstellung, mit welcher wir Werke vollbringen. Werke, die, so die Bibel unbedingt notwendig sind:

Matthäus 7, 20 (Schlachter 2000):
Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.

Ja, das Glaube ohne Werke sogar überhaupt tot wäre:

Jakobus 2, 20 (Schlachter 2000):
Willst du aber erkennen, du nichtiger Mensch, daß der Glaube ohne die Werke tot ist?

Es geht also bei der Demut nicht darum, dass wir unsere Werke verleugnen, sondern nur darum, dass wir hierbei in der Nächstenliebe bleiben. In der Liebe zu Gott und den Menschen.

Lukas 10, 27 (Schlachter 2000):
Er aber antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst!« [a]

Uns bewusst machen:

Kolosser 2, 6 (Schlachter 2000):
Wie ihr nun Christus Jesus, den Herrn, angenommen habt, so wandelt auch in ihm, [a]

Dankbar anzunehmen, dass all das was wir tun, letztlich vom Vater kommt.

Amen.

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