Einkehrtage- Zeit mit Gott verbringen

EinkehrtageZuerst mal möchte ich auch allen Lesern und Besuchern unserer Zeitung ein erfolgreiches Jahr 2015 wünschen.

Unlängst erklärte mir eine gute Bekannte wieder einmal: “ Freund, du solltet mindestens einmal im Jahr irgendwo eine Woche Einkehrtage halten, Vorträge anhören und dich weiterbilden.“ Ja, wenn das so einfach wäre.

Einerseits finanziell, da ja so eine Woche auch nicht gratis ist und andrerseits ist doch jeder so beschäftigt, dass kaum Zeit für so eine Woche bleibt. Ein Woche der Stille zum Beispiel: Hmm wie bitte? Eine ganze Woche kommen Personen zusammen, sogar Eheleute fahren da mit, sprechen kein einziges Wort miteinander, hören sich nur Vorträge an, gehen in der Natur spazieren und erst am letzten Tag darf wieder miteinander gesprochen werden. So was könnte mal unser Hauptredakteur mitmachen. 4 Tage nichts sprechen. Für viele sicher eine unglaubliche Sache.

Na gut, wie ich jünger war, war auch ich mindestens 8 Tage in einem Kloster zur “ Einkehr“ Nur hatte ich keine Vorträge, war sozusagen alleine und konnte mir die Zeit selber einteilen. Und sicher, so eine Auszeit hat was für sich und wäre für viele sicher mal gut, auszuspannen, keine ständigen Telefonate oder Termine zu haben und abzuarbeiten.

Auch ich fühlte mich nach so einer Woche gestärkt, nur dass ich eben mit anderen Besuchern oder Menschen ins Gespräch gekommen bin und mich über Religion und Glauben austauschen konnte. Und an sich sind solche Tage der Erholung sicher segensreich. Und man kommt leichter mit Gott ins Gespräch, als wenn ständig ein Radio oder ein Fernseher in der Umgebung läuft.

Und kann ich das zu Hause auch tun? Im Prinzip schon, aber da braucht es eiserne Disziplin, bewusst alle technischen Geräte, Radio, Computer oder Fernseher abzudrehen und bewusst einmal einige Zeit abzuschalten. Jene, die in diesen Tagen krank sind, müssen das auch tun, denn oft kann Krankheit auch ein Hinweis des Körpers sein, dass bisher zu viel getan wurde und man deshalb anfälliger für Krankheiten geworden ist.

Ich wünsche allen, dass sie im Jahr 2015 ihre eingene Möglichkeit finden, eine Zeit der Stille zu finden, um Zeit mit Gott verbringen zu können und wünsche nochmals allen ein Prosit 2015.

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