Erweckung im Internetzeitalter?

Die Frage, die meiner Meinung nach bisher untergegangen ist: Wie sinnvoll ist Erweckung? Gut, dass sie nun endlich kam. Also:

Eigentlich ist eine Erweckung kein Problem, weil sie jedesmal nur darauf rauskommen kann, dass sich der Mensch darauf zurückbesinnt, was uns Jesus wirklich gelehrt hat.

Das er uns das wichigste Gebot gab:

Lukas 10, 27 (Schlachter 2000):
Er aber antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Denken, und deinen Nächsten wie dich selbst!« [a]

Ich jedenfalls kenne in der Geschichte keine Erweckungsbewegung, die diese Botschaft nicht als Grundlage anbot.

Gleichgültig ob Martin Luther King, die Pietisten, die Reich Gottes Bewegung Anfang der 70er Jahre, der Marsch für Jesus, es ging jedesmal um ein einziges Thema: Nächstenliebe.

Und es eignet sich wohl auch keine andere Botschaft für eine Erweckung so gut, wie diese, weil man das Nächstenlieben nun einmal nicht alleine erledigen kann.

Wie heisst es so schön:

Matthäus 18, 20 (Schlachter 2000):
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen [b] versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.

Ich glaube nur, dass die Erweckung in der heutigen Zeit durchaus schwierig werden könnte. Immerhin predigen wir heute meistens Gegeneinander. Haben uns entschlossen, den Glauben des Anderen nicht zu respektieren. Schreien laut, wenn jemand bewusst für den Glauben einsteht, dass dies Ultrarechte wären.

Dazu kommt, dass sich Dank des Internets eine völlige Isolation breit macht. Wir den Nächsten nur noch als virtuellen Partner in sozialen Netzwerken begreifen.

Sich also über das Web zu lieben? Kennt man den Nächsten dann wirklich?

Vielleicht aber und das müsste geprüft werden, ja, wenn wir uns bewusst machten, dass hinter denen, welche wir im Web treffen, Menschen aus Fleisch uns Blut stecken, ja, dann, dann wäre Erweckung möglich. Dann würden wir sehen, wie viele Menschen unsere Ziele letztendlich doch teilen.

Dann entstünde das: Alleine kann ich nur verlieren, aber gemeinsam sind wir stark.

Dann würden wir erkennen: Wir können nur einem Herrn dienen.

Römer 6, 16-17 (Schlachter 2000):
Wißt ihr nicht: Wem ihr euch als Sklaven [d] hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid ihr und müßt ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode, oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? Gott aber sei Dank, daß ihr Sklaven der Sünde gewesen, nun aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Vorbild der Lehre, das euch überliefert worden ist [e].

Ein tatsächliches Ziel ins Auge fassen:

Matthäus 6, 33 (Schlachter 2000):
Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit [e], so wird euch dies alles hinzugefügt werden!

Ja, Jesu Anweisung folgen und die wahre Botschaft verbreiten:

Markus 16, 15 (Schlachter 2000):
Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!

In die ansonst so kalte und egoistische Welt käme ein Licht.

Mt 5,14
Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.

Natürlich nur, wenn wir die Lichtquelle dabei nicht aus den Augen verlieren.Ja, Gott Vater als Licht der Welt verkünden.

Jes 45,7
der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der HERR, der dies alles tut.

Jesus, als seinen Boten erkennen:

Joh 9,5
Solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt.

Selbst als Lichtbringer agieren, wie Jesus uns auserwählt hat:

Johannes 15, 16 (Schlachter 2000):
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, daß ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit der Vater euch gibt, was auch immer ihr ihn bitten werdet in meinem Namen.

Amen.

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